Die Frühgeschichte

resti scheletro preistorico

In den Tälern Piemonts gibt es zahlreiche Spuren antiker Kulturen, die diese Region vor vielen Jahrtausenden bewohnten. In der Steinzeit, als es den Po noch nicht gab, lebten Jäger im wald- und tierreichen mittleren Süden von Piemont, d.h. in der heutigen Gegend von Asti und Trino. Aus dieser Zeit – vor ungefähr 100.000 -150.000 Jahren - stammen die ersten nachgewiesenen Siedlungen. Um 5000 v.Chr wurden aus den Jägern Bauern, die die ersten Dörfer errichteten, um ihre Ernte aufzubewahren. Die ersten Formen von Handel kamen auf.
Piemonte, wie wir es heute kennen, hat seine Wurzeln um 1000 v. Chr., als auf dem Gebiet verstreut ansässige Stämme untereinander einen festeren Kontakt suchten und Waren Richtung Nord- und Südeuropa verkehrten oder verkehren ließen. Es gilt als historisch belegt, dass bis ins 5. Jahrhundert v.Chr in Piemont verschiedene Volksgruppen lebten: im Norden die Insubrier keltischer Sprache, in der Gegend von Canavese die Salasser, im Turiner Raum die Tauriner, im Monferrato die Stateller und die Langater ligurisch-provenzieller Abstammung und im Raum Cuneo die Bagienner. Erst mit der gallisch territorialen Ausdehnung im folgenden Jahrhundert wurde Piemont ethnisch homogener.

Zuletzt aktualisiert am 16/12/2009

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