Berge

Berge

Die Berge Piemonts sind der ideale Ort, um sich zu entspannen und zu vergnügen. In der Wintersaison verwandelt sich der Alpenbogen in die "Via Lattea", die Milchstraße, ein riesiges Skisportgebiet, das den Anhängern von Skisportarten über eintausend Kilometer Skipisten und Einrichtungen allerersten Ranges zu bieten hat.
Wer Tourenski praktiziert, kann eine Überquerung der Alpen planen und dabei die Alpentäler kennen lernen. Dies ist dank der zahlreichen Übergangsstrecken möglich, die die verschiedenen Täler miteinander verbinden. Eine Tour, die auf den Hängen der Seealpen beginnt und auf den Gipfeln der Lepontinischen oder Tessiner Alpen im Gebiet von Verbano Cusio Ossola endet. Im Sommer ändert sich das Farbenkleid. Haben die Berge erst einmal ihren weißen Mantel angelegt, werden die Täler von vielfarbigen Blumen und Pflanzen bedeckt, lassen den Duft von Blumen und Wildfrüchten entströmen, die Tiere jeder Art anziehen.
In jedem Tal gibt es zahlreiche Strecken unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Wer hingegen eine vollständige Trekking-Tour entlang der piemontesischen Alpen machen möchte, der kann der Strecke der Via Alpina folgen: ca. 1.000 Kilometer Wege und Maultierpfade mit ausgestatteten Berghütten an den jeweiligen Etappenzielen: sie reichen vom Monviso bis zum Formazza-Tal. Die Alpen sind gleichzeitig auch ein wichtiger kultureller Knotenpunkt mit bedeutenden historischen Zeugnissen wie der Festung Fenestrelle zwischen dem Chisone- und dem Susa-Tal: ein Verteidigungssystem, das man in seiner Ganzheit besichtigen kann und das aufgrund seiner Länge von drei Kilometern auch "Chinesische Mauer" genannt wird.

 

guardiaparco

Ein Erbe, das im bedeutendsten Gebirgssystem Europas, den Alpen, zwei Nationalparks umfasst: den Gran Paradiso, eingerichtet im Jahr 1922, und den Val Grande aus dem Jahr 1992. Das Netz von Regionalparks ist bemerkenswert: es reicht vom Apennin bis zu den Lepontiner Alpen, erstreckt sich von den Capanne di Marcarolo bis zur Alpe Devero. Es handelt sich um besondere Orte der Region, die keine geschlossenen Oasen, sondern perfekte Schauplätze darstellen, an denen man eine nachhaltige Entwicklung der Gebirgsgebiete ausprobieren und „exportieren“ kann. Die Vielfalt an Lebensräumen, Natur und Landschaften ist erheblich: Sie reicht vom Parco delle Alpi Marittime (Seealpen-Naturpark), dem Reich des Granits, bis zum Parco Alte Valli Pesio e Tanaro (Naturpark Alte Valli Pesio e Tanaro), der sich durch ein ausgedehntes Kalksteinsystem auszeichnet; vom Parco Orsiera Rocciavré (Naturpark Orsiera Rocciavré), einer Oase unberührter Natur nicht weit von Torino, bis zu den Heiligen Bergen, wo sich Natur, Kunst, Architektur und Gebete vermischen.

 


WICHTIGSTE PARKS IN DEN BERGEN VON PIEMONTE

maestri di sci in neve fresca

Hier geht es um Skifahren im Tiefschnee außerhalb der ausgewiesenen Pisten während die Sonne die Berge wie in einer Kinoatmosphäre zu unglaublichem Leuchten bringt und dann womöglich noch nachts im Scheinwerferlicht weiterfahren. Tausende Touristen besuchen jährlich die 53 Wintersportorte Piemonts. Die “weiße Galaxie” bietet nicht nur Erholung und Sportmöglichkeiten, sondern lädt auch zur Entdeckung der Alpentäler mit ihren kulinarischen Spezialitäten und ihrem regionalen Produkten ein. Außer Skifahren kann man auch Hundeschlittenausflüge machen oder die gefrorenen Wasserfälle des Sesia-Tals besteigen, die Täler auf dem Rücken von Pferden durchstreifen oder Snowboardfahren.
Für die Liebhaber unberührter Bergwelt gibt es die vom Massentourismus weit abliegenden Gebirge und Gletscher des Sesia-Tals und des Susa-Tals, erreichbar mit dem Hubschrauber oder Heli-Ski. Wer dagegen lieber Steinböcken oder Schneehasen nachsteigt, braucht nur ein Paar gute Bergstiefel und Schneeteller darunter und los geht es.
 


WICHTIGSTE SKISTATIONEN

arrampicata

Gipfel, die die 4000 Meter übersteigen, wunderschöne Flussläufe, Pfade inmitten unberührter Natur und ein Fülle von Parks und Naturschutzgebieten, die sich über eine Fläche von 160.000 ha erstrecken.
Auch aus diesem Grund wählen immer mehr italienische und ausländische Touristen jedes Jahr diese Region, um Sport im Freien zu praktizieren. Das Angebot lässt sich sehen: von Reiterexkursionen bis Freeclimbing, von täglichen Ausflügen bis Trekking. In Piemont gibt es allein 60 Etappen der Großen Alpen Tour, die durch acht europäische Länder führt und ein Abenteuer verspricht, bei dem Entdecken neuer wunderschöner Landschaften und „Kennen lernen“ von Land und Leuten sich vereinen. Piemont ist aber auch ein Land für Radfahrer. 1876 wurde hier das erste Radrennen der Welt, Mailand – Turin ausgetragen. Noch heute sind die schwersten Bergetappen des Giro d´Italia die Fauniera und der Pass von Agnello und für die „nicht“ Straßenradfahrer gibt es free ride, down hill und trial Strecken.
Und zu guter letzt gibt es für Golfliebhaber in Piemont neue Golfanlagen erster Klasse: 40 Golfplätze, von denen mindestens fünf zu den Top ten in Italien gehören. In Piemont, in Sestriere, ist auch der höchstgelegene 18 Lochplatz Europas.

 

 

Zuletzt aktualisiert am 26/05/2016

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