Nationalpark Gran Paradiso (Ceresole Reale)

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Ceresole Reale (To)

Nationalpark Gran Paradiso
Nationalpark Gran Paradiso

Italien kann sich rühmen, beispielhaften Natur- und Umweltschutz zu betreiben. Der Nationalpark Gran Paradiso entstand 1922 und wurde errichtet, um die Gebirgswelt zu erhalten, die der Steinbock zum Überleben benötigt. Dieses Tier entkam in den letzten Jahrhunderten oft nur knapp dem Aussterben und begann ausgerechnet in diesem Naturreservat die Wiederbevölkerung der Alpen.
Die unter Naturschutz stehende Fläche ist über 70.000 Hektar groß und befindet sich an der Grenze zwischen Piemont und dem Aostatal. Etwa 33.000 davon sind in piemontesischer Zuständigkeit; dieses Gebiet beginnt in den Tälern von Orco und Soana und umfasst einen Teil der Alpenkette, welche die Grenze zum Aostatal darstellt. In diesem vielseitigen Gebiet, das sich auf einer Höhe von 800 bis 4.000 Meter zum Gipfel des Gran Paradiso erstreckt, gibt eine gut gegliederte Vegetation: im unteren Teil Wälder mit Lärchen, Pinien, Zirbelkiefern und Fichten, die langsam zu Weiden, Alpenwiesen, Hauswurz und Flechten übergehen.
Das Symboltier des Parks ist natürlich der Steinbock, doch die Fauna und Vogelwelt dieses Gebietes umfasst alle Tiere, die für die Alpen typisch sind. Auch der Bartgeier, der 1912 verschwand, kehrt in dieses Naturreservat zurück.
Der Park Gran Paradiso bietet ein breitgefächertes Sommer- und Wintersportangebot: Langlaufski und Skischuhe, Alpinski, Klettern auf Gletscherwasserfällen, Trekking Mountainbike oder Spaziergänge zu Pferd.

Immagine: Archivio Ce.D.R.A.P - A. Farina

Fläche: 33.862 Hektar
Höhenlage: 800 - 4.061 Meter
Baujahr: 1922
Landschaft: Gebirge

Sits des Parks
Via della Rocca, 47 - 10123 Torino
Tel. +39.011.8606211 - Fax: +39.011.8121305

Datum letzte Aktualisierung: 06/11/2009

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