GAM - Galleria Civica d'Arte Moderna e Contemporanea (Torino)
Tel.: +39.011.4429518 (centralino) - +39.011.4429595 (segreteria)
Fax: +39.011.4429550
E-mail: gam@fondazionetorinomusei.it
www.gamtorino.it
Via Magenta, 31 - 10123 Torino (To)

Turin war die erste Stadt Italiens, die im 1863 eröffneten städtischen Museum eine öffentliche Sammlung moderner Kunst zeigte. Das aktuelle GAM, das 1993 eröffnet wurde, befindet sich an der selben Stelle und wurde von Carlo Bassi und Goffredo Baschetti Ende der Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts entworfen. Heute wurde das Museum vollständig renoviert und seine Ausstellungsfläche erweitert. Die Galerie umfasst 15.000 Kunstwerke, unter anderem Gemälde, Skulpturen und Fotografien sowie eine umfangreiche Sammlung von Zeichnungen und Kupferstichen. Die Sammlungen, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute reichen, dokumentieren vor allem die italienische Kunst, aber auch bedeutende ausländische Kunst. Über 700 Werke werden permanent ausgestellt. Unter den Künstlern des 19. Jahrhunderts findet man zum Beispiel Massimo d´Azeglio, die Maler Fontanesi, Delleani, Pellizza da Volpedo, Mancini, Fattori sowie die Bildhauer Medardo Rosso und Vincenzo Gemito. Herausragende Werke aus dem 20. Jahrhundert stammen unter anderem von Casorati, Martini, Morandi, De Pisis, Manzù, Melotti, Burri, Fontana und Mastroianni. Die Auswahl an Gemälden dokumentiert die internationale historische Avantguarde von Modigliani, Balla, Severini, Boccioni, De Chirico, Dix, Ernst, Klee und Picabia.
Die zeitgenössische Kunst ist mit Werken der wichtigsten aktuellen Strömungen vertreten: informelle Malerei, Neo-Dadaismus, Pop Art sowie italienische Kunst der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts, die Arte Povera, eine Bewegung, deren kreatives Zentrum in Turin lag.
Im Oktober 2009 hat die Galleria Civica d’Arte Moderna e Contemporanea in Torino eine vollständige Veränderung des Aufbaus ihrer Sammlungen vorgenommen, und statt der chronologischen Reihenfolge ein thematisches Kriterium angewandt: eine Entscheidung, die teils Zustimmung, teils Diskussionen beim Publikum und der Kritik hervorgerufen hatte. Jedoch hat die Vielschichtigkeit der möglichen Interpretationen und die Einbeziehung externer Wissensquellen in jedem Fall die Möglichkeit geschaffen, bekannte Werke in übergreifende Interpretationsmodelle einzugliedern und Meisterwerke wieder zu entdecken, die bisher nicht ausgestellt worden waren.
Öffnungszeiten: Informationen sind bei dem Telephonnummer erhältlich +39.011.4429518
Datum letzte Aktualisierung: 06/06/2012
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